Dienstag, 25. November 2014

Ein kurzes Lebenszeichen


Während meine Nähmaschine fleißig vor sich hin stickt, nehme ich mir kurz ein paar Minuten Zeit um ein kleines Lebenszeichen zu geben.
Ja, ich lebe noch und ja, ich bin unglaublich busy. Das soll jetzt keine Ausrede fürs Nicht-Bloggen sein, aber manchmal gehen eben andere Sachen vor.
Und das, obschon ich aktuell soooo viel zu erzählen hätte. Das muss jetzt halt ein bisschen warten.
Sicher, ein paar Zeilen sind schnell geschrieben, aber ich will euch ja nicht mir "Textmüll" zuschütten, sondern dann etwas schreiben, wenn ich etwas zu erzählen habe.
Leider ist das (fast) immer dann der Fall, wenn sich die Ereignisse überstürzen und damit kaum Zeit zum schreiben bleibt. Geht einigen von Euch bestimmt auch so, nicht?
Ihr seht also, ich muss mein Zeitmanagement etwas verbessern ;-)

Kommen wir zum Kern dieses Posts; Wie ihr gelesen habt, wollte ich am Sew Along von Emma teilnehmen. Ich habe angefangen und die beiden ersten Etappen auch brav mitgemacht (eigentlich waren es sogar die ersten drei, aber die Ergebnisse der dritten Etappe habe ich hier noch nicht gezeigt)....dann musste ich die Sache leider abbrechen, aber es gibt einen guten Grund dafür.

Ich werde an der diesjährigen Türkenfelder Bergweihnacht mit einem Stand vertreten sein!! *freu*


Also habe ich beschlossen weiterhin Stoffabbau zu betreiben, aber nicht für den Sew Along sondern für den Marktstand. Schließlich ist eine leere Verkaufsfläche kein einladender Anblick ;-) Ich hoffe ihr verdenkt es mir nicht.
In den Letzten Wochen sind also viiiiele Kosmetiktäschchen, bunte Eulen, Taschenorganizer, Wärmekissen und vieles mehr entstanden...und die Produktion ist noch nicht zu Ende.
Bis zum 05.12.2014 habe ich ja auch noch ein wenig Zeit, die Nadel zum Glühen zu bringen, dann geht der Markt an.
Hier ein kleiner Insta-Einblick in meine Nähstube:


Bauchweh-Knudies gefüllt mit Rapssamen


Kosmetiktäschchen mal frech *g*



ein paar Püppis nach dem Datei "Madame Pimpinellskova" von Luzia Pimpinella

So und nun ein wenig Werbung:
Die Türkenfelder Bergweihnacht ist ein wunderschöner (ländlich) gelegener Christkindlmarkt westlich von München. Er findet am zweiten und dritten Adventswochenende statt und ist besonders für Familien mit Kinder ein einmaliges Ausflugsziel.
Auf Kinder übt die Türkenfelder Bergweihnacht eine ganz besondere Magie aus. Ob eine lebende Krippe mit Schaf und Esel, Wunschzettelwald, Fackelwanderung, Geschichtenerzähler, Pony- und Kamelreiten, Wildgehege oder Backen mit Konditormeister Thomas Löffler. Für Kinder gibt es viel zu entdecken, zu bestaunen und zum mitmachen. (Zitat Homepage Türkenfelder Bergweihnacht) 
Natürlich freue ich mich riesig über netten Besuch *winkmitdemzaunpfahl*  ;-)

Bis bald . . . Babs

Dienstag, 14. Oktober 2014

Sonntagsausflug - Schloss Nymphenburg

Trotz den angenehmen Temperaturen der letzten Wochen, dürfte es wohl mittlerweile jedem klar sein; Der Herbst ist da.
Es ist ja auch kaum zu übersehen, wo doch die Bäume in den herrlichsten Farben erstrahlen. 

Und auch wenn ich definitiv ein Sommerkind bin, liebe ich den Herbst. 
Ich liebe seine Farben, den Geruch von feuchter Erde, die Nebelschwaden in der Früh und die goldenen Sonnenuntergänge. Im Grunde ist es die Perfekte Zeit für Ausflüge. 



Wir haben den Besuch meines Bruders zum Anlass genommen und Schloss Nymphenburg etwas genauer anzuschauen. Sieben-einhalb Jahre lebe ich jetzt schon in der Münchener Umgebung und noch nicht ein einziges Mal war ich im Schloss. Ich habe zwar mal im ehemaligen Palmenhaus mal eine Weihnachtsfeier organisiert (ein einmalige Location im Übrigen ;-) ), aber im Schloss selber war ich noch nie und dem entsprechen auch nicht im dazugehörenden Park. 


Ich muss gestehen ich war absolut geplättet von der größe des Parks. So weitläufig! Kleine Waldstücke und große Grünflächen wechseln sich ab. Hier entdeckt man mal ein Bächlein, da ist mal ein kleiner Weiher....wenn man mal mitten drin ist, hat man das Gefühl weit weg von der Stadt zu sein. Diesen Effekt hatte bei mir zuletzt der Central Park in New York City. 

Also Leute, solltet ihr mal in München sein und die Sonne scheint...nehmt euch die Zeit für Schloß Nymphenburg. Und seid klüger als ich...nehmt euch eine Picknickdecke und ein paar Leckerein mit! Das Café im Palmenhaus lockt zwar mit leckeren Torten und Kuchen,..aber der Gedanke an ein Picknick mitten im Grün (vielleicht sogar etwas abgelegen) finde ich sogar noch reizvoller ;-)

 






Mittwoch, 8. Oktober 2014

Oktober Sew-Along Teil 2 - Taschen

Phu! Noch ist die Woche nicht zu Ende....noch bin ich also im Zeitplan...

Diese Wochen standen beim Oktoberprojekt Kosmetiktaschen auf dem Plan. 
Eigentlich sehr passend, da in meinem Shop aktuell etwas Ebbe herrscht, konnte ich gleich die Gelegenheit beim Schopfe packen. Und ihr wisst ja, wenn man so schön im Flow ist, dann bleibt es eh nicht bei einem Kosmetiktäschchen. ;-) 
Also entstanden im Laufe eines Nachmittags 2,3,4…viele hübsche, bunte Täschchen. 


Ein Problem bleibt nur…es gibt so ein paar Exemplare, die ich gerne selber behalten würde. Nur wie viele Kosmetiktäschchen braucht Frau eigentlich? Ich denke drei sind da mehr wie genug *hüstel* Also wandern diese Schätzchen demnächst allesamt in den Shop. 
Auf dass sie ein anderes Mädchenherz erfreuen mögen :-)


Schnitt: Liselotte Hoppenstedt von Waseigenes

 
Und nun gleich weiter an die Maschine....schließlich geht die neue Woche morgen schon an und da steht Deko aus Stoff auf der Liste :-)

Dienstag, 7. Oktober 2014

Kissen - Oktober Sew Along Teil 1

Ich weiß ich weiß ich bin mega spät dran, aber mit dem Besuch aus der Schweiz letzter Woche und dem verlängertem Wochenende im Mittelalter, über den Feiertag, hatte ich einfach keine Zeit einen Post zu den genähten Kissen zu verfassen. 

Das habe ich jetzt nachgeholt; Darum kriegt ihr diese Woche gleich die beiden ersten Beiträge zum Oktober Sew-Along zu sehen :-) Ist doch auch was. 

Es gibt zwei Gründe weshalb ich überhaupt beim Sew-Along mitmache:

1. Ich muss den Stoffberg etwas abbauen...vor allem da der nächste Stoffmarkt vor der Tür ist *hüstel*

2. Ich brauchte driiingend neue Kissen für unsere Couch. Und Emma hatte gleich als Erstes Projekt für den Sew-Along Kissen ausgesucht! :-) Manchmal passt's einfach *g*

Seit kurzem habe ich angefangen die Serie Once Upon A Time zu schauen. Dabei ist mir eingefallen, dass ich mir schon vor Ewigkeiten die Stickserie "Dark Fairytales" von Urban Threads zugelegt hatte. Also habe ich kurzerhand beschlossen, dass unsere neue Kissen, Märchenkissen werden sollen.

Tadaaa!




Jetzt freue ich mich so richtig auf den nächsten Once Upon A Time - Serienabend :-)





Mittwoch, 1. Oktober 2014

Wo ist die Grenze zwischen viel und ZU viel - UWYH Oktober Sew Along

Am Wochenende kamen mein Bruder und drei Freunde aus der Schweiz zu Besuch. Und wie das immer so ist, wenn man Besuch erwartet, man will, dass das Haus ordentlich ist. Dies gilt ganz besonders für mein Nähzimmer und mein "Stoffzimmer", dass zugleich ein Gästezimmer ist.
Und da stolpern wir bereits über den ersten Begriff, der uns stutzig machen sollte. Stoffzimmer.

Dieser Name hat sich so über die Jahre eingebürgert und was soll ich sagen; er nennt das Kind beim Namen. Es ist zwar nicht so, dass dieses Zimmer vom Boden bis zur Decke mit Stoffen vollgestopft wäre...dennoch beherbergt er vermutlich mehr Stöffchen, als ich in drei Jahren vernähen kann. Und es kommen ja auch immer wieder neue dazu, weil ja alle Nasen lang wieder ein Schätzchen herausgebracht wird, den man UNBEDINGT haben MUSS. *seufz*
Ich bin mir sicher, viele von euch verstehen voll und ganz was ich meine ;-)



Prinzipiell ist es ja auch gut, wenn man eine große Auswahl an zu verarbeitendem Material hat. Doch wie und vor allem wo, zieht man die Grenze zwischen viel und ZU viel?
Meine Vorräte sind schon lange über meine Lagerkapazitäten hinausgewachsen und das sollte eigentlich ein eindeutiges Zeichen sein.

Lange Rede, kurzer Sinn; das muss sich ändern. Konkret heißt das, dass ich mich in nächster Zeit von dem einen oder anderen lang gehüteten (oft gestreichelten) Stoffschatz trennen werde; aber es heißt auch, dass es wieder Zeit für einen UWYH (use what you have)-Marathon ist.

Und wie das nun mal im Leben so ist; wenn man sich zu einer Sache durchringt; wird einem von irgendwoher eine Hand gereicht. Emmas Aufruf zum Oktober Sew-Along ist für mich diese imaginative Hand. :-)



Ich nutze also die Gelegenheit und mache mit und bin jetzt schon total gespannt was ich schaffen werde. Mal gucken ob mein Stoffzimmer danach etwas weniger überfüllt ist ;-)

Montag, 8. September 2014

Grüße aus meiner Küche - Teil 1

Eigentlich war dieses (oder dieser?) Blog dafür gedacht, aus meinem Leben zu berichten und weniger meine kreativen Ausbrüche zu dokumentieren.
Dafür ist nämlich meine andere Homepage DeSastre gedacht. Ich muss aber feststellen, dass die interessantesten Momente in meinem Leben häufig damit zu tun haben, dass ich mich in irgendeiner Weise kreativ austobe....sei es in der Küche, an der Nähmaschine oder an meinem Färbekessel.
Also hoffe ich, ihr habt nichts dagegen, wenn ich ab und an über ein paar meiner "Experimente" schreibe ;-)

So und nun zum Eingemachten *g*
Auch wenn es das Wetter nicht vermuten lässt; Wir haben Spätsommer.
Was ich am Spätsommer so liebe ist die unglaubliche Vielfalt an Obst und Gemüse, das zurzeit in meinem Garten wächst. Und obschon ich absolut keinen grünen Daumen habe - der Garten wird liebevoll von meinen Schwiegereltern gepflegt - so habe ich doch einen riesen Spaß dabei, die geernteten Früchte zu verarbeiten. Auch wenn das heißt, dass ich die komplette letzte Woche, jeden Abend mehrere Stunden in der Küche verbracht habe.

Ich habe mich also jeden Abend, nach dem Abendessen, in meine Küche verkrümmelt, mein aktuelles Hörbuch (Weit weg und ganz nah von Jojo Moyes) eingelegt, mir ein Glas Federweißen (jahaaa, ein weiteres "Geschenk" des Spätsommers :-) ) eingeschenkt und angefangen mit pochieren, pellen, schnibbeln und rühren bis die ganze Küche herrlich nach Olivenöl, Knoblauch, Basilikum und vor allem leckeren, saftigen und unglaublich aromatischen Tomaten gerochen hat.


Ganze 9kg Tomaten habe ich zu hausmemachter Tomatensauce verarbeitet, weitere 10kg warten inzwischen wieder darauf verkocht zu werden und da sind noch jeeeede Menge an den Sträuchern. Ich würze die Sauce nur ein kleines bisschen mit Salz, Pfeffer, frischem Rosmarin und frischem Basilikum; So kann ich sie als eigenständige Sauce oder auch als Basis für viele Gerichte Verwenden wie z.B. Pizza, Bolognese oder auch für ein Tomatenrisotto.



Und da ein bisschen Deko auch sein muss, habe ich mir kurzerhand ein paar Aufkleber gebastelt. Leider ist das Design nicht ganz mittig auf dem Aufkleber gelandet....und das trotz der Software von Avery. Aber egal, gefallen tut's mir dennoch und bei den nächsten Etiketten wird dann halt das Design ein bisschen weiter nach rechts verschoben. ;-)

Montag, 11. August 2014

Was der Inhalt meiner Handtasche über mich verrät // Short Stories #8 // Wer bist du?


Frauen können Stundenlang telefonieren, lieben Shopping, sind nah am Wasser gebaut, können nicht einparken, und haben 200 Paar Schuhe und 120 Handtaschen.
Über Frauen gibt es so manche Mythen und Klischees. Viele davon sind m.E. Schwachsinn; Es gibt jedoch so manches Klischee, da kann ich nicht anders als schmunzelnd zuzugeben, dass es zu 100% zutreffend ist. Ich liebe Schuhe im Allgemeinen und Stiefel im Besonderen. Ich habe zig Handtaschen und gehe immer mit Wasserfestem Mascara ins Kino ;-)

Bleiben wir Mal bei der Handtasche.
Auch hierzu gibt es Klischees. Man sagt z.B. die Handtasche einer Frau, gleiche einem Bermuda-Dreieck. Ich finde sooooo abwegig ist der Vergleich gar nicht.
Ich meine, erinnert ihr euch an Mary Poppins wie sie eine komplette Raumeinrichtung aus ihrer Reisetasche zauberte?

Manchmal komme ich mir auch so vor ;-)

Es heißt auch, dass der Inhalt einer Tasche einiges über die Besitzerin verrät. Ob diese Behauptung Bestand hat, werden wir gleich sehen. 

Ich habe Bine und Andreas "Short Stories" Thema des Monats - Wer Bist du? – zum Anlass genommen euch einen (klitze-)kleinen Einblick in mein Innerstes zu gewähren. Und was könnte aufschlussreicher sein, als…der Inhalt meiner Handtasche?

In meiner Handtasche befindet sich:


Eine weitere Tasche! *lach* Klingt komischer als es ist. Es handelt sich hierbei nämlich um einen Taschenorganizer, den ich vor 2 (oder waren es 3?) Jahren von "meiner" Steffi zu Weihnachten geschenkt gekriegt habe. Für jemand, der gerne ab und an die Tasche Wechselt ist so ein Organizer Gold wert! Darin befinden sich nämlich alle wichtigen Sachen. Mit einem Handgriff ist somit alles Wichtige in der "neuen" Tasche verstaut und man vergisst nichts.





Aber nun weiter zum Inhalt. Folgende Sachen begleiten mich stets auf Schritt und Tritt:
Geldbeutel, Smartphone, Kopfhörer, Powerbank, Schlüsselbund, Kindle, Reisepass, Feuchttücher, Lipgloss, Lippenstift, Haargummi, Haarklammer, Mini-Apotheke, schweizer Mini-Taschenmesser mit USB Stick, SD Karte, Taschenhalter, Mini-Kataloge von Stella&Dot, Kugelschreiber, Kalender, Blogplaner, Deo, Sonnebrille, Cola Light, Schoki.

Und was sagt das jetzt über mich?


  • Ich liebe die Sonne, aber ich liebe auch meine Augen. Als verantwortungsvoller Mensch schütze diese auch mit einer Sonnenbrille. (Oder will ich in Wahrheit nur Krähenfüße verhindern? *fg*)
  • Ich gehöre eindeutig der Smartphone-Generation an. Ich telefoniere zwar so gut wie nie mit meinem Handy, bin aber What's App verfallen. *seufz*
  • Ich benutze mein Smartphone hauptsächlich zum Hörbuch hören. Ich bin ein richtiger Hörbuch-Junkie. Alles geht einfacher wenn man ein gutes Buch dabei Hört….egal ob es sich um öde Hausarbeit handelt oder die vierterjährlich (weil verhasste) Runde auf dem Laufband ist.
  • Ich bin oft unterwegs, und bin weit ausdauernder als der Akku meines Handys. Die Lösung ist ebenso schlicht wie genial -> eine Powerbank! Eine Powerbank-Ladung reicht aus um mein Handy zwei Mal vollständig zu laden. Ein Traum!
     
  • Ok, ich höre nicht nur gern Bücher, ich lese auch sehr gerne welche und habe zurzeit mal grob geschätzt 25 Bücher in meiner Handtasche...natürlich auf meinem Kindle.
  • Offensichtlich bin ich eitler als ich mir selbst eingestehen möchte. Oder wie interpretiert ihr die Feuchttücher, und die Kosmetikartikel? ;-)
  • Ich bin ein sehr spontaner Mensch, bin aber gerne für alle Eventualitäten (von akuten Kopfschmerzen bis hin zum spontanen Supermarktbesuch nach Feierabend) vorbereitet.  
  • Ich habe keine Ahnung was ein USB Stick und eine SD Karte in meiner Tasche machen oder was das über mich aussagt, aber die beiden scheinen sich da wohl zu fühlen, also lass ich sie drin. *g*
  •  Als Stella&Dot Stylist habe ich immer ein paar Mini Kataloge dabei. Man weiß ja nie, wann man vielleicht eine potentielle Gastgeberin trifft.
  • Ganz im Gegenteil zu dem Eindruck, der durch das Vorhandensein des Kalenders und des Blogplaners entstehen könnte, bin ich NICHT durchorganisiert.
    Planung und Organisation ist eine Sache, die ich auf Arbeit ganz gut im Griff habe, aber eben nur da. Sobald ich das Büro verlasse, übernehmen Chaos, Improvisation und Kreativität das Ruder. Sehr zum Leidwesen meines durch und durch organisierten Partners.*g*
  •  Cola Light ist meine Leidenschaft und mein Verderben zu gleich. Ich liebe dieses Getränk und ja, es ist mir durchaus bewusst, dass es ungesund ist. Dennoch möchte ich nicht widerstehen.
  • Schokolade. Tja. Was soll ich dazu sagen. Ich bin eben ein Gourmet ;-)

Wenn ich jetzt eine Schlussfolgerung ziehen müsste, würde ich sagen, dass ich eine Frau bin, die zwar spontan und vielleicht ein bisschen verplant ist, aber zumindest sehr vorausschauend denkt. Es ist nicht so schlimm, wenn man nicht weiß wohin die Reise geht...solange man für alle Eventualitäten gepackt hat ;-)

B*






Mittwoch, 6. August 2014

Manchmal muss es eben Mut sein

Eigentlich wollte ich heute einen Kleinen Rückblick zu den Kaltenberger Ritterspiele bloggen, aber "wir unterbrechen die Sendung für diese unfassbare Neuigkeit":

Ich habe es getan! 



Seit JAHREN (!) will ich mir einen Pony schneiden lassen....Jetzt hatte ich endlich den Mut dazu. (Und das trotz eines Wirbels mitten auf der Stirn)

Das Wagnis hat sich gelohnt. Ich liebe meine neue Frisur :-)



Falls ihr also auch etwas Neues versuchen wollt, aber nicht wisst ob ihr euch trauen solltet...just do it! Das Leben ist zu kurz um etwas unversucht zu lassen ;-)
B*

Samstag, 2. August 2014

Paneer Makhami Masala


Ich liebe die indische Küche. Ich mag es wenn sich der Duft der vielen verschiedenen Gewürze in der Küche ausbreitet und man mit dem Aroma von Kurkuma, Zimt, Koriander und Co. gedanklich in das Reich aus 1001 Nacht entfliehen kann. Wusstet ihr, dass exotisch Kochen ein ausgezeichnetes Heilmittel gegen Fernweh ist?
Vor einigen Monaten war ein Kollege in Indien auf Dienstreise und da er weiß, dass ich total auf exotisches Essen stehe, hat er mir zwei Packungen Curry-Mix mitgebracht (schaut wie ein 0815 Mikrowellenmenü aus, ist aber nichts weiter als eine Curry-Paste ;-)  ) Eine dieser Packungen war für ein Paneer Makhami Masala.

Paneer ist ein traditionell indischer Frischkäse. Es gibt eine Vielzahl an leckeren indischen Gerichten in denen dieser Käse eine tragende Rolle spielt. 
Leider habe ich ihn bisher in keinem Supermarkt in und um München gefunden. 
Aber wie heißt es so schön? Selbst ist die Frau! Und was es nicht zu kaufen gibt wird eben kurzerhand selber gemacht. Jawoll! 

Dass die Herstellung von Paneer im Grunde ein Kinderspiel ist, motiviert einen natürlich erst recht, das Experiment zu wagen. Alles was man hierfür braucht ist: 

  •  1 großer Topf 
  •  2 Liter frische Vollmilch 
  •  6 EL Essig / oder der Saft einer Zitrone 
  •  1 Passiertuch oder ein sauberes Küchentuch 
  •  1 feinmaschiger Sieb 
  •  2 Schneidebretter und etwas schweres z.B. große Konservendosen (bei mir Hantelgewichte) 








Die Milch in einen großen Topf bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Dabei am Anfang ab und zu, später kräftig mit dem Schneebesen rühren, damit die Milch nicht anbrennt.





Sobald die Milch kocht, den Topf vom Herd nehmen und den Essig (oder den Zitronensaft) einrühren. Die Milch fängt sofort an zu flocken. Die die gelbliche, flüssige Molke trennt sich von der weißen, flockigen Käsemasse. 






 Den Sieb mit dem Küchentuch auslegen und den Topfinhalt hineinschütten. Das Tuch fest von oben zusammendrehen und -drücken, damit so viel Flüssigkeit wie möglich aus dem Käse abfließt. 





Jetzt das Tuch mit dem Käse auf das Küchenbrett legen und den Käse darin etwa 2 cm hoch mit den Fingern festdrücken. Die Seiten des Tuches über den Käse schlagen, ein weiteres Küchenbrett darauf legen und das Ganze mit den Konservendosen – oder wie bei mir mit den Gewichten beschweren. So ein bis zwei Stunden auskühlen lassen, dann kann man das Ganze in den Kühlschrank stellen und weitere 4 Stunden (oder über Nacht) fest werden lassen. 

Ist der Käse fest, kann man ihn in Würfel schneiden und ins Curry Geben.


Wer gerne mal Käse selber machen möchte, aber kein indisches Essen mag, der kann den Käse direkt nach dem Abkühlen in Würfel schneiden, ihn in ein Glas geben, Kräuter, Pfefferkörner und ein Stück Zitronenschale hinzufügen und das Ganze mit Olivenöl bedecken. Der Käse hält sich so gut ein zwei Wochen und macht sich super zu Salat oder als Aperitif zu frischem Baguette. ;-)

In diesem Sinne....an die Töpfe, fertig, los!

B*

Mittwoch, 30. Juli 2014

Das Kreuz mit dem Bloggen

Nicht zum ersten Mal sitze ich vor meinem PC und habe ein richtig schlechtes Gewissen beim Tippen dieser Zeilen. 
Zu oft habe ich schon versprochen, dass sich etwas ändern will, dass ich von nun an regelmäßiger schreiben möchte….offensichtlich ohne Erfolg. 

Fakt ist, je länger es her ist, dass man über eine Sache berichtet hat, umso schwerer fällt es einen neuen Beitrag zu schreiben. Woran das liegt, habe ich noch nicht herausgefunden. 
Vielleicht tatsächlich am schlechten Gewissen, vielleicht weil man den persönlichen Bezug zum Blog einfach nicht mehr so fühlt. 
In den letzten paar Tagen habe ich versucht in mich zu gehen um herauszufinden woran das liegt, dass ich mich mit dem Bloggen so schwer tue und ob ich es nicht vielleicht komplett lassen sollte, wenn ich doch ohnehin nie etwas schreibe. 

Ich war noch nie jemand, der einfach aufgibt und es ist ja nicht so, dass mir das Schreiben keinen Spaß macht. Also kommt das Aufgeben nicht in Frage – vorerst. 

Aber was ist der Grund für meine Zurückhaltung was dieses Thema angeht? 
Nach langem Grübeln bin ich zu drei Schlüssen gekommen.


Ich weiß nie recht in welcher Sprache ich schreiben soll. 
Wie jeder andere Blogger, schreibe auch ich, damit mein Blog gelesen wird. Nur von wem soll es gelesen werden? Möchte ich, dass meine Familie, durch meine Beiträge, an meinem Leben teilhaben kann, dann müsste ich auf Spanisch schreiben. Womit ich jedoch rund 90% der potentiellen anderen Leser gleich von vorn herein ausschließen würde. 

Ich verfolge größtenteils englischsprachige Blogs und kommentiere da fleißig mit. 
Wenn mein Wunsch ist, dass die Blogger/Leser, mit denen ich dadurch in Kontakt komme auch einen Blick auf meine Seite werfen, dann sollte die Sprache englisch sein. Englisch versteht auch ein Teil meiner Familie und schätzungsweise auch die Mehrheit der deutschsprachigen (potentiellen) Leser. Dies war auch der Grund, warum ich mich dazu entschieden hatte diesen Blog auf Englisch zu führen. 
Aber mal ehrlich? Das Schreiben wird durch das Verwenden einer Fremdsprache – selbst wenn es sich dabei um die persönliche Lieblingssprache handelt und die eigenen Kenntnisse doch sehr fundiert sind – nicht gerade erleichtert.



Ich bin ein kreativer, spontaner Mensch. Und genau das ist mein Problem. 
Nein, nicht falsch verstehen. Ich sehe Kreativität und Spontaneität weiterhin als zwei meiner größten Stärken. Aber wenn man nur dann schreiben will/kann, wenn einen gerade die Muse küsst, dann werden auch diese beiden Stärken zu großen Schwächen. 

Ich habe während ich die ersten Zeilen dieses Posts geschrieben habe, nebenher 10 weitere Themen, über die ich schreiben möchte, notiert. Seht ihr was ich meine? Mich küsst die Muse und die Themen fliegen mir nur so zu. Dummerweise kann ich nicht 10 Beiträge zeitgleich schreiben! Und wenn ich nicht gleich alle Beiträge auf einmal schreibe, dann ist die Muse (dieses Miststück) weg und mit ihr die Ideen.

 


Jetzt wird’s kompliziert und sehr persönlich. 
Ich weiß ja nicht wie es anderen Neulingen in der Blogosphäre geht, aber ich lese mit Begeisterung Blogs aus der ganzen Welt. Die meisten haben eine große Lesergemeinschaft, sind somit sehr erfolgreich. Das ist toll und inspirieren….aber leider auch etwas einschüchternd. 

Wer mich kennt weiß, dass ich mich eigentlich selten von jemandem/etwas einschüchtern lassen, aber in der Anonymität des WWW ist mein sonstiges Selbstbewusstsein wie weggeblasen. 
Das was meine Person ausmacht, meine Stärken, kann man im Blog nicht (oder nur bedingt) sehen. Die charakterlichen Vorzüge einer Person aus Texten rauszulesen halte ich für sehr schwierig. 
Man kann sich also fast nur durch witzige Texte, interessanten Beiträgen, kreative Anleitungen oder perfekten Bilder hervortun. 

Kürzlich habe ich in einem Blog den Begriff "Pinterest-Worthy" aufgeschnappt. Ich finde dieser Begriff trifft den Nagel auf den Kopf. Ich bin nicht "Pinterest-Worthy"…..denke ich zumindest, aber muss ich das denn auch wirklich sein?? 

Ich habe noch nicht einmal für jedes Thema über das ich gerne schreiben möchte ein Bild! Und ich spreche jetzt von einem normalen 0815-Foto, kein super-duper-profi-qualität-gephotoshoptes Meisterwerk. 
Klar, könnte ich auch einen Beitrag schreiben ohne diesen mit Fotos zu verschönern, aber wer liest den schon gerne Bleiwüsten? Ich für meinen Teil nicht. Aber ist es denn wirklich so schlimm, wenn ein Post nur aus Text besteht, weil einfach keine Zeit für ein Foto war oder die Zeit nur für ein Handybild gereicht hat? 

Wenn ich mir jetzt also diese drei Punkte anschaue lassen sich relativ einfach Maßnahmen herleiten, die mir das Bloggen vereinfachen und wieder schmackhaft machen sollen. 

  • Ich werde von nun an wieder auf das gute alte Deutsch zurückgreifen.
    Vielleicht werde ich eines Tages die Beiträge auch übersetzen; Fürs Erste jedoch wird es bei deutsch bleiben. 
  •  Ich werde versuchen meine Beiträge zu planen. Tipps und Tricks dazu findet man ja zu Hauf in diversen (sehr erfolgreichen) Blogs. 
  •  Ich muss aufhören meinen Blog mit anderen zu Vergleichen. Ich habe nun mal nicht die Jahrelange Erfahrung, das Equipment oder die Zeit, die ein paar andere Blogger haben. Also sollte ich meine Resultate auch nicht mit Ihnen messen. Ist sicher einfacher gesagt als getan, aber wie heißt es so schön "Erkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung" ;-)
Ihr müsst euch also von nun an sowohl mit gutem Bildmaterial wie auch mit Handybilder oder auch Mal mit einer Bleiwüste zufrieden geben. ;-) 

In diesem Sinne…lasst uns nochmal von vorn anfangen!! 

B*

Donnerstag, 15. Mai 2014

Sugar sweet, if only they all knew...Jam!



Oh what have I done!
Those who know me, know that I am easily enthused. That's not necessarily a bad characteristic but with so many leisure activities you don't really have any free time left. Then again, at least I make good use of my off time and being creative is so much more unwinding than couching. So here we go with yet another first with the potential of becoming a new passion! ;-);-)

Last Friday as I was grocery shopping I found Strawberries on sale. Their sweet fragrance was mouthwatering and they were way too inexpensive to resist. And suddenly the thought of braving homemade jam ocurred to me. Plus, Mother's Day was coming up, and I thought that it would make a beautiful and unique gift.
Homemade jam is a lot easier to pull off than I thought it would be. Since this was my first atempt at preserving I chose to use gelling sugar.
Gelling sugar is a kind of sugar, which is used to produce preserves and which contains pectin as a gelling agent. It also usually contains citric acid as a preservative. It comes in three different varieties (1:1, 2:1 and 3:1) where the first number indicates the amount of fruit to be used in relation to the sugar.
I opted for the 2:1 gelling sugar.


First I sterilized the jars by running them through the dishwasher. I placed the lids in a saucepan of gently boiling water for about ten minutes. Then I removed the jar lids from the boiling water (use tongs!)and wiped them dry.
With that done, let's begin the fun part ;-)

Wash and hull the strawberries. Mash them in a bowl, I like to have small pieces of fruit in it so I was careful to leave some pieces unmashed. Place the strawberries in a pot. Choose a pot that is large enough so the mixture won't boil over when you add the gelling sugar. ;-) Bring the pot to a full rolling boil over high heat, stirring constantly. Take half a vanilla bean, slice in two, scrape the seeds out of both pod halves with the unsharpened side of your knife and add the and the pod to the strawberry mixture. This will give your jam a delicious, sweet vanilla note that harmonizes perfectly with the fruity taste of the strawberries. ;-)

Add the gelling sugar and return to a full rolling boil. Boil hard for 1 minute, stirring constantly to prevent scorching.

Remove the jam from the heat and skim off and discard any foam using a metal spoon. Fish out the vanilla pod and, using a jam funnel, fill the jars.

Wipe the jar rims and threads with a clean, damp cloth.

Place the lids on the jars, screw them on tightly and turn the jars upside down and leave them to cool. The hot jam will sterilize the lid and create a vacuum. I usually place the full jars on a baking tray (with some water in it) and put them in oven (at 150°C) for about half an hour. This way I am absolutely sure that the vacuum will work out. ;-) Then I just take out the tray an let the jars cool down (still in the tray). Et voilà!



Makes approximately six 350ml jars.

Mittwoch, 16. April 2014

So I'm a stylist now

I did it!!
I guess it was a matter of time anyway, but I feel quite excited about it anyway :-)
I'm a girly girl. I love clothes, new shoes, bags in all kinds of shapes and colors, and even though I'm not exactly the kind of girl who wears make-up every day, I have a complete shelf full of eye shadows, lipsticks, mascara, blush... Of course I absolutely love jewelry too. It's just the logical conclusion.
About a year ago I found out about Stella & Dot and I immediately fell in love with their Jewelry...it's cool, crisp and oh-so chic! So I decided to host a Trunk Show. It was an awesome Friday evening with "my" girls, good wine, delicious snacks and stunning BlingBling. To cut a long story short, it was a wonderful evening. So I decided there and then, that it wouldn't be the last trunk show I hosted. Last Friday, was the second Show and it was just as fun as the first one.
So when Elisa asked me if I was interested in becoming a stylist myself, I was really intrigued. The only thing that kept me from signing up for it right away was the fact, that my leisure schedule is bursting. My situation is way beyond the concept of "Lack of Time". It's not easy to balance all my hobbies, and it surely doesn't help to have such an ample field of interests ;-)
After Reading a huuuuge amount of info concerning the duties of a Stella & Dot stylist, I decided to give it a try. So, yay! :-D I'm really excited and curious what this whole new thing will evolve into. I'll keep you up to dat....in the meantime; you'll find me shopping for sweet, jewelry.
XoXo

Montag, 17. Februar 2014

Busy Saturdays

I don't know about you, but my idea of a relaxed weekend day is probably quite the opposite of the one most people have.
Nothing goes over a little sewing, knitting, plant dyeing, etc. etc. :-)

Last Saturday was just one of these superbusyrelaxed Saturdays. The weather was stunning, considering it's mid-February, so I planned to take advantage of the warm, sunny weather and take my big dyeing cauldron out of hibernation but the ordered indigo didn't arrive in time so the whole dyeing was postponed. Let's hope for good weather next Saturday!


Luckily I have hundreds of other projects on my to do list just in case I got bored. And so I decided to finally make an attempt at my first wiking coat. I have been pushing this off for quite a while now because I was scared of cutting that lovely fabric I had bought a couple of years ago. Now I'm very happy I did.
It took me quite some time to figure out the size of the godets but I'm satisfied with the result. I's not finished yet, it still needs edging and I'm considering adding a trim or maybe some embroidery...hmmm.


It was well past ten in the evening when I finished so I didn't have the time to take a good picture BUT I want to show you SOMETHING. So here is a rather bad pic (taken with my mobile phone) as soon as the coat is finished I will make better Photos, I promise! ;-)



Mittwoch, 5. Februar 2014

The Right Thing

Trying to please everybody is a hard task to accomplish.

I've been wracking my brain on the question if I should start yet another blog or not.
I have been writing two other blogs in last few years. The first one is Verflixt und Zugenäht. A blog I started with two friends of mine four years ago.
It was the right thing to start with, considering that none of us three was experienced in blogging nor did either of us have enough time and/or the will to write blog entries on a regular basis. So we shared the task of keeping our readers entertained while making our first steps in the blogosphere.
Much has changed since then and even though we haven't grown apart personally our interests started to drift apart. We still share our love for crafting but other topics have become interesting and important to us too.
So we decided to go our separate ways, blog-related.

That was the time I started my own Website DeSastre.
DeSastre is my own label and the site was built to show my handiwork and also to offer a possibility to shop my products.
Now don't get me wrong I love my site but it kinda limits me to the content of my blog posts; for as much as I love to craft and create things, crafting is not my sole purpose in life.

In conclusion....yes, I needed a place where I could ramble about EVERYTHING going on in my life.
So, this is the place and I most heartily welcome you to my new blog. :-)

And in case you might wonder why the heck I'm writing in English, that's easily explained: I'm just trying to please everybody ;-) I would love my family and my non-German-speaking-friends to understand what I'm writing about; writing in English is the easiest way to ensure that, so here I go!