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Donnerstag, 28. Januar 2016

A New Beginning



In der Hoffnung, dass ich künftig mehr Zeit zum Schreiben haben werde…bzw. dass ich mir mehr Zeit zum Schreiben nehmen werde, wage ich wieder einen Start was das Bloggen angeht.
 
Das vergangenen Jahr war für mich persönlich, auf emotionaler Ebene, ein sehr bewegendes Jahr.

Ich habe es hier nie explizit erwähnt, aber mein Verlobter und ich haben lange versucht schwanger zu werden. Um genau zu sein über 3 Jahre.
Was vor über drei Jahren also voller Zuversicht begann, wurde mit der Zeit immer nervzehrender. Eine regelrechte Achterbahn der Gefühle.

Das letzte Jahr hatte mitunter Monate, an die ich mich nicht wirklich gern erinnere, denn ich habe Seiten an mir entdeckt, die ich nicht mag. Seiten, die jeder von uns hat, die man dennoch nicht gerne an anderen Menschen sieht und an sich selbst schon gar nicht.
Jeden Monat, wenn klar wurde, dass es mit der Schwangerschaft wieder nicht geklappt hatte, überrollte mich eine Mischung aus Trauer, Wut, Neid und Missgunst und machte mich zu einem Menschen, den ich bestimmt nicht sein will.
Das schlimmste war die Missgunst. Man schämt sich total dafür und kann das Gefühl doch nicht abstellen. Man versucht sich einzureden "ich gönne ihr ja ihr Glück, aber…" und im Grunde heißt es doch nichts anderes als "Warum sie und nicht ich!"

Meine Gedanken waren förmlich vergiftet vom Frust, der sich über die Jahre aufgebaut hatte. Das war der Punkt, an dem ich bewusst das Bloggen auf Eis gelegt habe. Alles was ich zu sagen gehabt hätte, wäre ohnehin nur negativ gewesen und ich wollte niemanden in mein Elend mit rein ziehen….oder vielleicht wollte ich auch nicht, dass man diese hässliche Seite von mir sieht. Letzteres ist wohl wahrscheinlicher ;-)

Dann kam der Wendepunkt. Ende August zeigte der Schwangerschaftstest plötzlich eine zweite dunkelpinke Linie.
Wer von euch schon Kinder hat und ganz besonders diejenigen von euch, die länger darum gekämpft haben wissen was das mit einem anstellt. Ich war Euphorisch….und todmüde. Wochenlang bin ich abends um 19Uhr auf der Couch eingeschlafen, hatte keine Energie zum Handarbeiten (obschon sowohl Ende September wie auch vor Weihnachten zwei Märkte anstanden), keine Energie zum Schreiben, ja noch nicht mal genug Kraft in den Fingern um den Fernseher auszumachen! *lach*

Und so verstrichen die Wochen und es folgte eine Aufholjagd in der ich alles nachholen musste, was ich verpasst habe. Es kamen und gingen die Märkte, Weihnachten und Silvester. Meine Gefühlswelt durchlebte innerhalb weniger Monate alle möglichen Stadien; von Euphorie bis Panik über die bevorstehenden Veränderungen war alles dabei. Und nun sitze ich da und habe zum ersten Mal seit langem wieder etwas zu erzählen und das fühlt sich toll an!!

Ich kann euch nicht versprechen, dass ich von nun an die regelmäßigste Bloggerin sein werde. Das war ich früher schon nicht. Aber ich bin auf jeden Fall zurück, diesmal in Begleitung meines Bauchzwergs und ich habe euch einiges zu zeigen und zu erzählen.
Falls ihr also Lust habt, würde ich mich sehr darüber freuen, wenn ihr mich auf den Weg in (m)ein neues Leben begleitet.

eure, B*

Donnerstag, 22. Januar 2015

Alles neu macht der....Januar?



Das neue Jahr ist schon ein paar Tage alt und endlich, endlich komme ich langsam etwas zur Ruhe.
Verrückt eigentlich,  wenn man bedenkt, dass die (Vor-) Weihnachtszeit als "die Stille Zeit" bekannt ist. Geht das eigentlich nur mir so?
Ich kenne keinen Vorweihnachtsstress im eigentlichen Sinne, aber es ist immer was los in dieser Zeit. Entweder wir sind irgendwo unterwegs oder wir kriegen Besuch, das ist zwar immer total schön, aber halt auch etwas anstrengen. Viele Sachen kommen da einfach zu kurz. 

Nun, dass diese Zeit erstmal vorüber ist, hatte ich auch etwas Zeit für mich. Zeit, das vergangene Jahr etwas Revue passieren zu lassen und mir Gedanken über das neue Jahr zu machen. Ich gebe es zu, ich bin kein Freund von Neujahrs-Vorsätze. Ich bin der Meinung, dass wenn man etwas verändern möchte, kann man es tun…ganz egal zu welchem Zeitpunkt. Und so gibt es also in dieser Hinsicht nichts Neues bei mir.
Naja...fast nichts. Eine Neuigkeit gibt es jedoch… Ich werde heiraten!! *freu*  Ich dachte ich warne euch einfach mal vor, dass sich in nächster Zeit der eine oder andere Blogpost um das Thema Hochzeit drehen könnte ;-)

Und wo wir gerade bei Blog-Themen sind. Ich habe mir auch Gedanken zu meinem Blog und die Richtung, die ich damit einschlagen möchte gemacht. Es gibt da nämlich ein Thema, was mich sehr interessiert und worüber ich mich bisher kaum zu schreiben gewagt habe; Mode.
Warum ich das Thema bisher etwas gemieden habe? Nun, ich habe keine Modellmaße. Genau genommen passe ich in keine der "Figur-Schubladen" richtig rein. Zu kurvig für "normale" Mode und doch zu "schlank" für plus size (das hängt in der Regel ganz hässlich an mir). :-(
Diese Tatsache macht es mir manchmal etwas schwer mit Mode herum zu experimentieren und etwas neues zu probieren....ich meine, etwas anderes als die allgegenwärtige Jeans-und-Shirt-Kombi.
Ich werde also einen Pilotversuch wagen und euch hier und da mal ein Outfit in dem ich mich wohl fühle und das mir gefällt zeigen. Wir werden dann schon sehen, ob und wie sich das dann weiter entwickelt.

Weiter möchte ich ab und an leckere Rezepte mit euch teilen. Meine Kurven kommen nicht von nichts. Ich liebe gutes Essen und ich steh dazu!!  ;-)

Zu guter Letzt, wird natürlich DIY weiterhin ein großes Thema sein, da es einfach einen hohen Stellenwert in meinem Leben einnimmt. Ich könnte mir mein Leben ohne Nähmaschine, Färbekessel, Garn usw. nicht mehr vorstellen und für 2015 stehen ein paar interessante Projekte in der Pipeline. Ihr dürft also gespannt sein.

Für heute war's das erstmal. Heute keine Rezepte, kein Outfit und auch keine Bilder aus der Nähstube…nur ein kleiner Wegweiser in ein spannendes 2015!!

Bis Bald,
B*
 



Mittwoch, 30. Juli 2014

Das Kreuz mit dem Bloggen

Nicht zum ersten Mal sitze ich vor meinem PC und habe ein richtig schlechtes Gewissen beim Tippen dieser Zeilen. 
Zu oft habe ich schon versprochen, dass sich etwas ändern will, dass ich von nun an regelmäßiger schreiben möchte….offensichtlich ohne Erfolg. 

Fakt ist, je länger es her ist, dass man über eine Sache berichtet hat, umso schwerer fällt es einen neuen Beitrag zu schreiben. Woran das liegt, habe ich noch nicht herausgefunden. 
Vielleicht tatsächlich am schlechten Gewissen, vielleicht weil man den persönlichen Bezug zum Blog einfach nicht mehr so fühlt. 
In den letzten paar Tagen habe ich versucht in mich zu gehen um herauszufinden woran das liegt, dass ich mich mit dem Bloggen so schwer tue und ob ich es nicht vielleicht komplett lassen sollte, wenn ich doch ohnehin nie etwas schreibe. 

Ich war noch nie jemand, der einfach aufgibt und es ist ja nicht so, dass mir das Schreiben keinen Spaß macht. Also kommt das Aufgeben nicht in Frage – vorerst. 

Aber was ist der Grund für meine Zurückhaltung was dieses Thema angeht? 
Nach langem Grübeln bin ich zu drei Schlüssen gekommen.


Ich weiß nie recht in welcher Sprache ich schreiben soll. 
Wie jeder andere Blogger, schreibe auch ich, damit mein Blog gelesen wird. Nur von wem soll es gelesen werden? Möchte ich, dass meine Familie, durch meine Beiträge, an meinem Leben teilhaben kann, dann müsste ich auf Spanisch schreiben. Womit ich jedoch rund 90% der potentiellen anderen Leser gleich von vorn herein ausschließen würde. 

Ich verfolge größtenteils englischsprachige Blogs und kommentiere da fleißig mit. 
Wenn mein Wunsch ist, dass die Blogger/Leser, mit denen ich dadurch in Kontakt komme auch einen Blick auf meine Seite werfen, dann sollte die Sprache englisch sein. Englisch versteht auch ein Teil meiner Familie und schätzungsweise auch die Mehrheit der deutschsprachigen (potentiellen) Leser. Dies war auch der Grund, warum ich mich dazu entschieden hatte diesen Blog auf Englisch zu führen. 
Aber mal ehrlich? Das Schreiben wird durch das Verwenden einer Fremdsprache – selbst wenn es sich dabei um die persönliche Lieblingssprache handelt und die eigenen Kenntnisse doch sehr fundiert sind – nicht gerade erleichtert.



Ich bin ein kreativer, spontaner Mensch. Und genau das ist mein Problem. 
Nein, nicht falsch verstehen. Ich sehe Kreativität und Spontaneität weiterhin als zwei meiner größten Stärken. Aber wenn man nur dann schreiben will/kann, wenn einen gerade die Muse küsst, dann werden auch diese beiden Stärken zu großen Schwächen. 

Ich habe während ich die ersten Zeilen dieses Posts geschrieben habe, nebenher 10 weitere Themen, über die ich schreiben möchte, notiert. Seht ihr was ich meine? Mich küsst die Muse und die Themen fliegen mir nur so zu. Dummerweise kann ich nicht 10 Beiträge zeitgleich schreiben! Und wenn ich nicht gleich alle Beiträge auf einmal schreibe, dann ist die Muse (dieses Miststück) weg und mit ihr die Ideen.

 


Jetzt wird’s kompliziert und sehr persönlich. 
Ich weiß ja nicht wie es anderen Neulingen in der Blogosphäre geht, aber ich lese mit Begeisterung Blogs aus der ganzen Welt. Die meisten haben eine große Lesergemeinschaft, sind somit sehr erfolgreich. Das ist toll und inspirieren….aber leider auch etwas einschüchternd. 

Wer mich kennt weiß, dass ich mich eigentlich selten von jemandem/etwas einschüchtern lassen, aber in der Anonymität des WWW ist mein sonstiges Selbstbewusstsein wie weggeblasen. 
Das was meine Person ausmacht, meine Stärken, kann man im Blog nicht (oder nur bedingt) sehen. Die charakterlichen Vorzüge einer Person aus Texten rauszulesen halte ich für sehr schwierig. 
Man kann sich also fast nur durch witzige Texte, interessanten Beiträgen, kreative Anleitungen oder perfekten Bilder hervortun. 

Kürzlich habe ich in einem Blog den Begriff "Pinterest-Worthy" aufgeschnappt. Ich finde dieser Begriff trifft den Nagel auf den Kopf. Ich bin nicht "Pinterest-Worthy"…..denke ich zumindest, aber muss ich das denn auch wirklich sein?? 

Ich habe noch nicht einmal für jedes Thema über das ich gerne schreiben möchte ein Bild! Und ich spreche jetzt von einem normalen 0815-Foto, kein super-duper-profi-qualität-gephotoshoptes Meisterwerk. 
Klar, könnte ich auch einen Beitrag schreiben ohne diesen mit Fotos zu verschönern, aber wer liest den schon gerne Bleiwüsten? Ich für meinen Teil nicht. Aber ist es denn wirklich so schlimm, wenn ein Post nur aus Text besteht, weil einfach keine Zeit für ein Foto war oder die Zeit nur für ein Handybild gereicht hat? 

Wenn ich mir jetzt also diese drei Punkte anschaue lassen sich relativ einfach Maßnahmen herleiten, die mir das Bloggen vereinfachen und wieder schmackhaft machen sollen. 

  • Ich werde von nun an wieder auf das gute alte Deutsch zurückgreifen.
    Vielleicht werde ich eines Tages die Beiträge auch übersetzen; Fürs Erste jedoch wird es bei deutsch bleiben. 
  •  Ich werde versuchen meine Beiträge zu planen. Tipps und Tricks dazu findet man ja zu Hauf in diversen (sehr erfolgreichen) Blogs. 
  •  Ich muss aufhören meinen Blog mit anderen zu Vergleichen. Ich habe nun mal nicht die Jahrelange Erfahrung, das Equipment oder die Zeit, die ein paar andere Blogger haben. Also sollte ich meine Resultate auch nicht mit Ihnen messen. Ist sicher einfacher gesagt als getan, aber wie heißt es so schön "Erkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung" ;-)
Ihr müsst euch also von nun an sowohl mit gutem Bildmaterial wie auch mit Handybilder oder auch Mal mit einer Bleiwüste zufrieden geben. ;-) 

In diesem Sinne…lasst uns nochmal von vorn anfangen!! 

B*